Hotel Jagdschloss Kranichstein

Exklusive Gastlichkeit mit Türen von JELD-WEN. Vor den Toren Darmstadts befindet sich eine Perle der internationalen Hotellerie: das renovierte „Hotel Jagdschloss Kranichstein“ aus dem späten 16. Jahrhundert ist ein Refugium der Ästhetik.

Die Geschichte des Vier-Sterne-Hauses beginnt Ende des 16. Jahrhunderts: Im Auftrag von Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt wird das Jagdschloss Kranichstein im Norden Darmstadts errichtet. Landgrafen und Großherzöge nutzen es als Ausgangspunkt für ihre Jagdausritte. Zu den regelmäßigen Gästen wird später auch Englands Queen Victoria gehören. Erst in der Regierungszeit von Landgraf Ludwig IX. (1768 bis 1790) geht das Jagdvergnügen zu Ende, weil die sogenannte Parforcejagd abgeschafft wird – die Hetzjagd mit Hundemeute und Pferden ist nicht mehr zeitgemäß. Heute, über 400 Jahre später, beherbergt das legendäre Gebäude das „Hotel Jagdschloss Kranichstein“, dessen Wiedereröffnung Anfang 2014 gefeiert wurde. Daneben beherbergt das Haus ein Jagdmuseum und ein sogenanntes Bioversum – ein Museum, das Besuchern die ökologische Vielfalt von Flora und Fauna vor Ort näher bringt.

Fakten
Projekt: Hotel Jagdschloss Kranichstein
Adresse/Ort: Kranichsteiner Str. 261, 64289 Darmstadt
Architekt: Architekturbüro Rittmansperger
Bauzeit: 2013-2014
Objektpartner: Gronau Beschlaghandel
JELD-WEN Türen: Rauchschutztüren T30-1 Typ42 und Typ48,
Brandschutztüren T90-1-2-RS Typ70,
Feuchtraumtüren Typ Optima 34 FRT,
Vollspantüren Optima 34, stumpf


JELD-WEN hat das gesamte Haus mit hochwertigen Türen ausgestattet. Die ästhetische Herausforderung bestand darin, das Flair des ehemaligen Jagdschlosses zu erhalten und es gleichzeitig mit modernem Lifestyle zu kombinieren.


Wände, Böden und die Sitzgruppen des Hotels sind in den Waidmannsfarben Olive, Beige, Braun, Rot und Blau gehalten. Dutzende von Geweihen dekorieren die Räume. Was die Aufgabe und Rolle der Tür angeht, unterschied sich dieses Sanierungsprojekt von vielen anderen Bauvorhaben, die JELD-WEN in der Vergangenheit betreut hat: Da ein großer Teil der bestehenden Türen erhalten blieb oder durch neue Funktionstüren ersetzt werden musste, bestand die Herausforderung vor allem darin, die neuen zu ergänzenden Türen authentisch mit dem Gesamtkontext des Gebäudes zu verbinden.


Insgesamt wurden Eingänge zu 48 komfortablen Zimmern und Suiten mit Türen ausgestattet, die sich perfekt in das architektonische Gesamtbild des Gebäudes integrieren. Da die Baukunst des Schlosses im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Einflüsse erfuhr, lieferte der Klassizismus die Inspiration für die doppelt gefälzten Zargenbekleidungen der Zimmereingangstüren. Zwei Zimmer wurden zudem behindertengerecht ausgestattet – die Türen öffnen sich nach außen, die Drücker sind auf rollstuhlgerechten 85 Zentimeter Höhe montiert. Der Freilauftürschließer mit stufenlos einstellbarer Schließgeschwindigkeit wurde so justiert, dass Gäste komfortabel das Zimmer nutzen können. Auch die Einbauhöhe des Türspions ist in der Höhe angepasst. An der Feuchtraumtür des Bades sorgen beidseitig montierte Griffstangen für Komfort – und: Schall-, Brand- und Rauchschutz sowie Automation und Zugangskontrolle musste beim Einbau der Türen gewährleistet werden. Technik und Funktionalität der verbauten Türen belegen: Unsere Türen vereinen höchste Ansprüche an Formensprache, Materialität und Funktionalität in einer integrativen Lösung.