Hotel Steigenberger Drei Mohren

Das Steigenberger Drei Mohren ist ein Hotel mit langer Historie. Zuletzt hat JELD-WEN das Fünfsternehotel im Rahmen einer Kernsanierung mit Innentüren ausgestattet – und ist so mit der neueren Geschichte des Traditionshauses verbunden.

In der Augsburger Innenstadt an der Maximilanstraße gelegen ist das Traditionshotel nur einen Steinwurf von den Fuggerhäusern entfernt – Jakob Fugger ließ von 1512 bis 1515 an der damaligen Handelsstraße Via Claudia, der heutigen Maximilianstraße, zwei nebeneinander liegende Häuser errichten, eine Stadtresidenz und ein Lagerhaus. Er entwarf den Komplex nach Plänen, die er auf einer Italien-Reise notiert hatte. Das ursprüngliche Hotelgebäude selbst wurde dann im Jahr 1772 errichtet. Zuletzt wurde das Hotel in der Zeit von April 2011 bis März 2012 saniert. Dabei wurde die im Haus befindliche Kunstsammlung in die Neugestaltung integriert. Nach der Kernsanierung hat das Hotel heute 131 Zimmer und Suiten sowie Restaurant, Fine-Dining Restaurant und Bar. Das Steigenberger Drei Mohren ist für Tagungen, Kongresse und Feiern die erste Adresse in Augsburg. Hierfür wird vor allem das Erdgeschoss sowie das Untergeschoss genutzt, in dem sich auch der Fitness- und Wellness-Bereich befindet, genutzt.

Fakten
Projekt: Hotel Steigenberger Drei Mohren
Adresse/Ort: Maximilianstr. 40, 86150 Augsburg
Architekt: ALPSTEIN GmbH
Bauzeit: 04/2011-03/2012
Objektpartner: Gronau Beschlaghandel
JELD-WEN Türen: Brandschutztür T30-1 Typ48 SK 1und 2,
Rauchschutztür RS-1 Typ48 SK3, Rw,R= 37 dB,
Rauchschutztür RS-1 Typ70, SK 3 u. 4, Rw,R= 37 dB,
Schallschutztür Typ70, SK 3 und 4, Rw,R= 37 dB,
Feuchtraumtür Optima 30 FR-T


In Sachen Türenplanung war JELD-WEN für das Farb- und Gestaltungskonzept verantwortlich: Gäste, die das Hotel betreten, dürfen nicht erst im Zimmer ein Gefühl des Ankommens verspüren. Sie sollen in gewisser Weise schon in den Fluren des Hotels „optisch empfangen” werden, indem Farbigkeit und Design der Türen das Interieur der Zimmer wiedergeben. Diese Vorstellung der Architekten kam unserer Philosophie sehr entgegen.

Türen sollten nie nur eine rein mechanische Funktion haben. Sie sind immer auch ein stilistisches Element in einem Raum. Für das Steigenberger Drei Mohren beschlossen wir deshalb, die Optik der Zargen dem Interieurs der Zimmer anzupassen. „Durch die Differenzierung der Farb- und Oberflächengestaltung von Türblatt und Zarge konnte eine maximale Einbindung in das Gestaltungskonzept erreicht werden,“ sagt Armin Tittel von dem Architektenbüro ALPSTEIN GmbH. Zudem wurden die Zierbekleidung der sehr herrschaftlich wirkenden Türen ein edles Eiche-Furnier ausgewählt. Komplettiert wurde das Corporate-Interior-Konzept des Steigenberger Drei Mohren durch Türgriffe mit integrierten Magnetlesegeräten, sowie stilvollen Zimmernummern.

In Kooperation mit dem Architekturbüro Alpstein erzielte JELD-WEN im Steigenberger Drei Mohren auf diese Weise eine durchgehende Raumharmonie, die heute das gesamte 5-Sterne-Haus prägt.