Polarstation Bharati

Im November 2011 hat die heiße Phase für ein eiskaltes Projekt unseres Kunden KAEFER, der für Statik, Konstruktion und Fassade der indischen Polarstation Bharati verantwortlich war, begonnen.

Auftraggeber dieses spannenden Projekts ist das National Centre of Antarctic and Ocean Research (NCAOR), das zum indischen Ministerium für Geowissenschaften gehört. Gebaut wurde die aus 134 Containern bestehende Polarstation mit einem Gesamtgewicht von 1.000 Tonnen und einer Grundfläche von rund 2.000 qm auf den Larsemann Hills in der Ostantarkti.
 
Von November 2011 bis März 2012, während des antarktischen Sommers, wurde die Station aufgebaut. Im Vorfeld wurden hierfür allein 200 Container nur mit Werkzeug, Baumaterial und Geräten gepackt und verschifft: Vom Verladeort Antwerpen ging es zunächst nach Kapstadt, wo nochmals 50 Container für das Bau-Camp, weiteres Ausrüstungsmaterial und ein Großteil des Teams an Bord genommen wurden. Vom Kap aus waren es noch rund 5.200 km bis zum endgültigen Standort "Larsemann Hills" am Nordrand der Antarktis.

Fakten
Projekt: Indische Polarstation Bharati
Adresse/Ort: Larsemann Hills, Ostantarktis
Geschossfläche: 16.500 m2
Bauzeit: 11/2011-03/2012
Bauherr: National Centre of Antarctic and Ocean Research (NCAOR)
Objektpartner: KAEFER Construction GmbH
Anzahl Türen: 58 Brandschutzelemente in den Schallschutzklassen 2 und 3, ein- und zweiflügelig

48 KAEFER-Mitarbeiter verlegten ihren Arbeitsplatz in diesem Zeitraum in die Antarktis und ihnen durfte nichts fehlen - schließlich war es fast unmöglich, für Nachschub zu sorgen.

Ende März erfolgte die Übergabe an das indische National Centre of Antarctic and Ocean Research (NCAOR), so dass nun bis zu 25 Menschen auf der Polarstation leben und arbeiten können. Für ihre Sicherheit und ihren Komfort wurde die Station mit 58 Stück Brandschutzelementen in den Schallschutzklassen 2 und 3, ein- und zweiflügelig, von JELD-WEN ausgestattet. Auch diese mussten natürlich zunächst im JELD-WEN Werk für die Überseetauglichkeit spezialbehandelt und vorbereitet werden, da sie wegen des sehr langen Transports durch unterschiedliche Klimazonen extrem hohen klimatischen Schwankungen ausgesetzt waren.

Doch trotz der außergewöhnlichen Umstände haben alle Mitarbeiter, sowohl von KAEFER als auch von JELD-WEN, einen kühlen Kopf bewahrt und wieder einmal ihre Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt.