Die 1.000.000 JELD-WEN Tür 2020

1 Million Türen in gut zehn Monaten

Trotz Corona Pandemie erleben weite Teile des Bausektors einen deutlichen Aufschwung, so auch die Türenindustrie. Bereits am 6. November lief bei JELD-WEN in Oettingen daher die 1.000.000 Tür vom Band, gut einen halben Monat früher als im vorigen Jahr. Das Modell: eine hochschallhemmende Tür Typ70 hat eine flächenbündige Verglasung mit innenliegender Jalousie. Sie wird in Kürze in einem Krankenhaus in Düren eingebaut werden.


Doch wer die Corona Pandemie als einzigen Treiber des Erfolges ansieht, der missachtet die vielen Herausforderungen, die seitens der Industrie gemeistert werden müssen, um solche Erfolgsmeldungen überhaupt möglich zu machen. „Vielmehr ...“ so betont Wolfgang Oswald, langjähriger Leiter des Oettinger JELD-WEN Werks, “... müssen wir an dieser Stelle deutlich herausstellen, dass wir diesen Erfolg feiern konnten trotz massiver Corona bedingter Einflüsse auf Menschen und Material.“

Arbeitsorganisation, Logistik sowie die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter und der Kunden – all das waren Aufgaben die primär bewältigt werden mussten und müssen. Dass sich trotz der widrigen Umstände die industriellen Prozesse sogar positiv entwickeln konnten, spricht aus Sicht von JELD-WEN für einen enormen Zusammenhalt von Unternehmen und Belegschaft.

Lieferzeiten in 2020

„Zwei Gründe ...“ so Wolfgang Oswald, „... haben hauptsächlich dazu beigetragen, dass wir in 2020 genauso schnell wie gewohnt agieren konnten. Zum einen konnten aufgrund einer sehr guten Abstimmungsarbeit mit Vorlieferanten, z.B. im Bereich der Holzwerkstoffe und Beschläge, Engpässe größtenteils vermieden werden. Zum anderen waren wir in der glücklichen Lage, dank unseres Hochleistungs-Liefersystems 5plus auch komplexe Aufträge mit kurzen Lieferzeiten ausliefern zu können.“

Sicherheit in 2020

In der Produktion reduzierte JELD-WEN das Risiko auf ein Minimum und entkoppelte die Schichten voneinander. D.h. der eine Teil der Belegschaft verlässt bei Schichtende das Gelände ohne Fremdkontakt, bevor die nachfolgende Schicht das Werk betritt. Frühzeitig, zumeist bevor es von den Regierungen angeordnet wurde, haben die Verantwortlichen des lokalen Corona-Ausschusses in ihren regelmäßigen Sitzungen alle notwenigen Maßnahmen realisiert. Masken, Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben, sind nur ein Teil davon. So konnte das Werk in der Engpasssituation im Frühjahr sogar der örtlichen Feuerwehr und dem BRK aushelfen. Auch im Vertrieb gab und gibt es ähnlich strikte, sehr wirksame Regeln: Kunden wurden vom Außendienst telefonisch oder per Videocall betreut und auch aktuell finden aufgrund der hohen Infektionsraten keine persönlichen Besuche bei Kunden oder im Werk statt.