Modern Classic – made for use

JELD-WEN Central Europe fokussiert auf der BAU 2019 die Grundgedanken moderner Architektur und interpretiert diese für das Thema Innentüren neu. 

„Eine Linie ist ein Punkt, der spazieren geht.“ In Anlehnung an dieses Zitat von Paul Klee aus dem Jahre 1934 skizziert JELD-WEN auf der BAU 2019 die zu Türmodellen gewordenen Grundprinzipien moderner Architektur. Wir sprachen mit den Köpfen hinter der Idee: Jeppe Visby, Produktmanager Design & Oberfläche bei JELD-WEN, sowie Ralf Hoffmann, Bereichsleiter Marketing & Produktmanagement. 

Das Leitmotiv für die kommende BAU für JELD-WEN Central Europe lautet: „Modern Classic – made for use“. Was dürfen wir als Besucher darunter erwarten, Herr Visby? 

Jeppe Visby: Wir wollen natürlich nicht zu sehr die Spannung aus dem Thema nehmen, daher nur so viel: Wir bei JELD-WEN beschäftigen uns im Rahmen der Weiterentwicklung unserer Produkte nicht nur mit den Trends unserer Zeit, mit Materialität, Formensprache sowie den heutigen Fertigungsmöglichkeiten. Für uns bedeutet Zu-kunft auch immer Herkunft. Und genau darum geht’s: um die Wertschätzung der Modernisten des frühen 20. Jahrhunderts in Bezug auf das Thema Innentüren. 

Hierbei haben wir die Wesensmerkmale moderner Architektur in uns aufgenommen und uns hiervon für die BAU 2019 inspirieren lassen. Mit dem Versprechen „... made for use“ versinnbildlichen wir die Alltagstauglichkeit der Produktentwicklungen, die unsere Fachbesucher in München zu sehen bekommen. Die Kombination aus Ästhetik, handwerklichem Können und Gebrauchstauglichkeit sind wichtige Faktoren, um bei Handwerkern und Fachhändlern sowie privaten Bauherren und Architekten Anklang zu finden. 

Redaktion: Bekommen wir in München also Innentüren der 20er Jahre zu sehen? 

Ralf Hoffmann: Nein, das ist eher vergleichbar mit einem Remake eines Autoklassikers, wie beispielsweise dem Fiat 500 oder dem VW Käfer. Diese Modelle wurde auch nicht 1:1 analog des Ursprungsmodells nachgebaut, sondern in die heutige Zeit übersetzt. Und eben solche Türen haben wir binnen der letzten Monate entwickelt: moderne Klassiker, neu interpretiert durch die weiterentwickelten technischen Möglichkeiten im Stil der aktuellen Zeit. Das ist etwas, was es unserer Ansicht nach bei Innentüren oder sogar bei Bauelementen insgesamt noch nie gegeben hat. Eine sehr spannende Form, sich mit dem Thema zu beschäftigen. 

Redaktion: Besonders Architekten dürfen sich also auf eine Zeitreise in Sachen Produktdesign freuen? 

Jeppe Visby: Nicht nur Architekten. Das Ergebnis unseres Schaffens spricht alle an, die mit Türen zu tun haben, also Handwerker, Fachhändler ebenso wie Planer, Architekten, private Bauherren und Designinteressierte. Innentüren werden ja erst seit den späten 60er Jahren industriell gefertigt. Gerade für unsere Handwerkskunden wird es interessant sein, zu sehen, wie frühere Generationen das Thema „Tür“ interpretiert haben und wie JELD-WEN, 100 Jahre nach den Anfängen der modernen Architektur, diese Modelle weiterentwickelt hat. Formsprache, Materialität, Oberflächen und Ökonomie sind nur ein paar Begriffe, die in diesem Kontext eine prägende Rolle spielen. 

Auch für Fachhändler ist unser Thema „Modern Classic – made for use“ relevant. Denn wir haben Modelle entwickelt, die nicht nur viele Reminiszenzen an die moderne Architektur des jungen 20. Jahrhunderts beinhalten. Wir haben Innentüren entwickelt, die ohne Einschränkung für die tägliche Nutzung in der heutigen Zeit gemacht sind – eben „... made for use“. 

Redaktion: Das klingt sehr spannend. Ihre Marken DANA, KILSGAARD und KELLPAX sind ja auch in München zugegen, was dürfen wir dort erwarten? 

Ralf Hoffmann: Das Thema „Modern Classic – made for use“ erstreckt sich auf alle JELD-WEN-Marken und wird zu Paul Klees „Linie, die ein Punkt ist der spazieren geht“. Hierbei lassen wir die für unsere Partner wichtigen Themen natürlich nicht außen vor. Wir zeigen in München neben den angesprochenen Modern Classic-Entwicklungen natürlich auch spezielle Türlösungen mit Komfort und Funktion, u. a. für die Hotellerie, Health & Care oder gewerbliche Objekte. 

Für den Wohnsektor kommen neue Oberflächen und Formen zum Einsatz, die sich in den Fachhandelsortimenten niederschlagen werden. Und auch für den Eingangsbereich von Wohnung und Haus werden wir die aktuellsten Produktentwicklungen und Trends in München zeigen. Wer also rundum informiert und inspiriert sein will in Sachen Innentüren, ist herzlich eingeladen zu einem Besuch in Halle B4, Stand 502/303.  

 

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