Feucht- und Nassraumtüren

Spezielle Feucht- und Nassraumtüren kommen überall dort zum Einsatz, wo entweder eine hohe dauerhafte Luftfeuchtigkeit herrscht oder die Türblätter direktem Spritzwasser ausgesetzt sind.

Feuchtraum:
Der Einsatz einer Feuchtraumtür ist erforderlich, wenn ein Türblatt kurzfristig einer Feuchteeinwirkung auf der Oberfläche ausgesetzt ist, wie z.B. durch hohe Luftfeuchtigkeit oder direktes Spritzwasser. Die Beurteilung, ob eine Feuchtraumbeanspruchung im späteren Türenleben vorliegen wird, sollte möglichst im Planungsstadium spätestens jedoch im Rahmen der Ausschreibung erfolgen. 
  
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Liegt eine Feuchtraumbeanspruchung vor, so empfiehlt es sich alle seitlichen Fugen zum Mauerwerk, einschließlich der unteren Zargenkante zum Boden, dauerelastisch abzudichten. Das gesamte Türelement muss darüber hinaus mit entsprechend korrosionsgeschützten Beschlägen ausgerüstet werden.

  Weitere Informationen:   
  RAL RG 426 Teil 3
  
Nassraum:

Eine Beanspruchung von Türen im Nassraumbereich liegt dann vor, wenn ein Türblatt lang anhaltender Einwirkung von Nässe und häufigem Spritzwasser ausgesetzt ist. Das gesamte Türelement, einschließlich aller Beschläge, ist mit entsprechenden korrosionsgeschützten Beschlägen auszustatten.
  
Die Stahlzargen dürfen lediglich aus Edelstahl oder Aluminium sein, da verzinkte Stahlzargen in Nassräumen bereits nach relativ kurzer Zeit rosten.
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