Strahlenschutztüren

Strahlenschutztüren dienen zum Schutz gegen Elektronen-, Gamma- und in den meisten Fällen Röntgenstrahlung. Sie werden in Krankenhäusern, Arztpraxen und Forschungslaboratorien eingesetzt. Da die angewendeten Strahlendosen in der Röntgendiagnostik sehr gering, aber doch potenziell schädlich für den Patienten und den Anwender sind, wird in der Radiologie besonderer Wert auf den Strahlenschutz gelegt. Die Sicherheit wird durch Bleieinlagen im Türblatt sowie innerhalb der Zarge hergestellt.
  
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Für den geforderten Strahlenschutz wird der Schwächungsgrad der Strahlenschutztür (Bleigleichwert) zugrunde gelegt. Dieser Wert wird bereits in der Planungsphase festgelegt. Zudem muss sichergestellt sein, dass durch die Montage der Schwächungsgrad der Tür nicht unterbrochen wird.
 
Unter Beibehaltung der gesetzlichen Auflagen bieten wir Architekten und Planern ein großes Sortiment an Lösungen: Dreh- oder Schiebetüren mit Holz-, Stahl- und Aluminiumzargen - auf Wunsch auch mit Sprech- bzw. Sichtfenstern mit Bleiglasscheiben. Bei einem Bleigleichwert von 2 mm und höher ist darüber hinaus ein Spezialschloss einzusetzen, das den direkten Strahlendurchgang über Drücker und Schlüssellöcher verhindert.

  Weitere Informationen:   
  
 DIN 6834 I 6845