Das Innenleben einer Tür

Das Innere einer Tür - auch Einlage genannt - richtet sich ganz nach den Anforderungen, die an die Tür gestellt werden. Die Einlage entscheidet über das Gewicht und die Stabilität der Tür. Es werden insgesamt fünf Konstruktionen unterschieden:

Wabe/Verbund 
Wabe/Verbund Als die wohl einfachste Konstruktion gilt in der Türenindustrie die Waben- oder auch Verbundeinlage (Flächengewicht ca. 8 kg/m²). Hier besteht das Innenleben aus einer Wabenstruktur aus imprägnierter Pappe. Entgegen der landläufigen Meinung ist diese Konstruktion - technisch betrachtet - besser als ihr Ruf.
Röhrenspanstreifen (RSTR)   
Roehrenspanstreifen 220X150 Röhrenspanstreifen (RSTR) sind Türeinlagen, die aus Streifen von Spanplatten bestehen. Sie erfüllen die Anforderungen aller Einsatzbereiche mit durchschnittlicher mechanischer Beanspruchung und sind damit deutlich stabiler als Türen mit Wabeneinlage (Flächengewicht ca. 12 kg/m²).
Röhrenspankern (RSPK)  
Roehrenspankern 220X150 Röhrenspankern (RSPK) sind Türeinlagen, die aus einer vollflächigen Spanplatte mit ausgehöhlten Röhren bestehen. Die hochwertige Röhrenspankern-Einlage bietet eine hohe Stabilität und eine gute Geräuschdämmung (Flächengewicht ca. 15 kg/m²).
Vollspan  
Tuereinlage Vollspan 220X150 Die Vollspaneinlage (Flächengewicht von ca. 23 - 34 kg/m²) kommt überall da zum Einsatz, wo höhere Ansprüche an ein Türblatt gestellt werden als nur der Sichtschutz. Klassisches Anwendungsgebiet der Voll- spaneinlage ist die Wohnungseingangstür.
Massivholz 
Massivholz Im Bereich Landhaustüren - auch schon mal Füllungstüren genannt - wird in der Regel Massivholz (Fichte / Kiefer) verbaut. Dabei können die Friese (Rahmenteile) sowohl Füllungen aus Holz, oder aus Glas umschließ- en (Flächengewicht ca. 13 kg/m²).